Apotheke 2.0

Die Apotheke 2.0: Ein Traditionsmodell mit Zukunft

Veröffentlicht am 12/04/2021

Die Apotheke 2.0 ist viel mehr als eine unpersönliche Abgabestelle von Medikamenten. Die Bevölkerung schätzt mehr denn je die vielseitigen Dienstleistungen und das Beratungsangebot der modernen Apotheke. Apotheken erleben einen regelrechten Boom.

Doch das Gesundheitswesen verändert sich rasant: Mehr Online-Handel, fortschreitende Ambulantisierung, veränderte Erwartungshaltung der Kund*innen und dann auch noch Covid-19. Wie muss die Apotheke 2.0 da beschaffen sein und wie kann sie dank der Digitalisierung und Telemedizin fit für die Zukunft werden? Erfahren Sie im Folgenden, wie Apotheken ihrer wichtigen Rolle im Schweizer Gesundheitswesen und den Bedürfnissen der Bevölkerung auch zukünftig gerecht werden können.

Ich will mehr über das Thema erfahren!

Apotheken als erste Anlaufstelle

Die 1806 Apotheken in der Schweiz gehören neben Arztpraxen und Spitälern zu den wichtigsten Gesundheitseinrichtungen des Schweizer Gesundheitssystems. Gemäss der aktuellsten Studie von Pharmasuisse verteilen sich im Schnitt 21,1 Apotheken auf 100’000 Personen in der Schweiz. Damit gibt es zwar ca. 10 mal weniger Apotheken als Ärztinnen und Ärzte im ambulanten Sektor, dennoch werden Apotheken mehr als doppelt so oft aufgesucht als Ärztinnen und Ärzte und sind viel häufiger erste Anlaufstelle bei gesundheitlichen Fragen.

Auch der Bund hat die Wichtigkeit der Apotheken für die Schweizer Gesundheitsversorgung erkannt und trägt dieser auf Gesetzesebene Rechnung. So dürfen ab dem 1. Januar 2019 Apotheker*innen unter bestimmten Voraussetzungen verschreibungspflichtige Arzneimittel direkt abgeben, auch ohne ärztliches Rezept.

Beraten, behandeln und begleiten: Was die Apotheke 2.0 heute alles leistet

Ursprünglich bezeichnete Apotheca (lat.) ein Warenlager, das der apothecarius überwachte. Die Etymologie von “Apotheke” verweist somit auf das klassische Bild, das wir gemeinhin von Apotheken haben – Apotheken als Ort, wo Medikamente gelagert und abgegeben werden. Heute erinnert nur noch der Name an dieses traditionelle Modell. Apotheken bieten mittlerweile umfangreiche Dienstleistungen an, ermöglichen persönliche und kompetente Beratung und betreuen Personen mit akuten und chronischen Leiden.

Besonders schätzen Kund*innen und Patient*innen in der Apotheke, dass sie bei vielen gesundheitlichen Problemen eine Erstabklärung erhalten. In seiner Triage-Funktion beurteilt die pharmazeutische Fachperson, ob sie ein Medikament selbst abgeben kann oder ob die Überweisung in eine Arztpraxis oder in ein Spital notwendig ist. Hausärztinnen und Hausärzte sowie Notaufnahmen werden so von einfachen und eindeutigen Fällen entlastet. Dies wiederum macht das Schweizer Gesundheitssystem effizienter und kostengünstiger.

Auch in der Prävention und Gesundheitsförderung leisten Apotheken einiges. Impfungen oder Check-ups (Blutzuckermessung, Urinuntersuchung, Allergietests etc.) können erste Hinweise auf allfällige Krankheiten liefern. Apotheken tragen somit wesentlich dazu bei, Kosten zulasten der Krankenkassen einzusparen.

Die Apotheke 2.0 ist digital und vernetzt

Die vielen und aktuell laufend ausgebauten Dienstleistungen der Apotheken verlangen nach neuen Arten der Organisation und nach einer besseren Vernetzung. Besonders die Digitalisierung ermöglicht es, Prozesse und Abläufe zu optimieren und die interne Organisation zu verbessern. Auch das Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) hat 2020 in einer umfangreichen Studie im Auftrag von pharmaSuisse dargelegt, dass die Apotheke der Zukunft digital und vernetzt sein muss, um überlebensfähig zu sein:

“Die Kunst liegt in der Verknüpfung der realen Bedürfnisse von realen Menschen mit digitalen, vernetzten Dienstleistungen und physischen Produkten. (…) Es fehlt ein umfassendes Bewusstsein dafür, wie stark sie (die Apotheken) schon von der virtuellen Welt beeinflusst werden und von ihr abhängig sind.” GDI, Apotheke 2030, S. 25.

Konkret heisst das, dass Apotheken die Bevölkerung nicht nur in der realen, sondern auch in der virtuellen Welt abholen müssen. Dies wird bspw. dadurch erreicht, dass die Dienstleistungen der Apotheke nach aussen hin sichtbar gemacht werden und dass Patient*innen online Termine für Dienstleistungen vor Ort oder für Videosprechstunden vereinbaren können.

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Online-Terminbuchung und Videosprechstunden von OneDoc machen Apotheken zukunftsfähig

Apotheken bieten heute eine breite Palette an Dienstleistungen an. Diese wollen organisiert werden. Dank der OneDoc-Lösung verfügen Apotheker*innen über eine interaktive Agenda und somit stets über eine Übersicht über vergangene und anstehende Termine. Wer hat sich angemeldet? Was ist der Grund? So wissen Sie stets schon heute, was Sie morgen erwartet und infolgedessen können Sie die Ressourcen besser planen und verteilen.

Für Patient*innen bietet die Online-Terminbuchung ebenfalls viele Vorteile. Gebucht kann wann und von wo man will, keine Telefonate sind nötig, Öffnungszeiten werden irrelevant. Für die Apotheken wiederum bedeutet dies weniger Anrufe und administrativer Aufwand.

Längst nicht alle Behandlungen brauchen den physischen Kontakt. Erstgespräche und Beratungen bspw. können auch über Videosprechstunden abgewickelt werden. Dank dem sicheren Videosprechstunden-Tool von OneDoc ersparen Sie den Patient*innen die Fahrt zur Apotheke, ohne dass diese bei der Qualität der Beratung Abstriche machen zu müssten.

So verwandelt OneDoc auch Ihre Apotheke in die Apotheke 2.0

  • Online-Termine für Ihre Website (HTML-Code)
  • Online-Termine auf Ihrer Profilseite auf onedoc.ch
  • Terminerinnerung per SMS & Terminbestätigung per E-Mail
  • Videosprechstunden über eine gesicherte Verbindung
  • Monatliches Kündigungsrecht
  • Anbindung zu Pharmatic
  • Zusammenarbeit mit OFAC

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2021-04-13T16:22:11+00:00
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