Die Gesichter der Deutschschweizer Coronakrise 2020 – Teil 1

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Die Gesichter der Deutschschweizer Coronakrise 2020

Veröffentlicht am 16/10/2020

Die Gesichter der Deutschschweizer Coronakrise Teil 1

Nie waren Expertinnen und Experten der Epidemiologie, Virologie und Medizin so gefragt wie in den letzten Monaten. Seit Beginn der Coronakrise schlägt deren Stunde. So werden die Fachpersonen und WissenschaftlerInnen ins Radio, Fernseher eingeladen oder in der Print-Presse interviewt und zitiert. Sie sollen ihr Wissen präsentieren und im Zeitalter von Fake News und Corona-Verleugnern die wichtige und nötige Aufklärung verschaffen.

Wir haben deshalb die Deutschschweizer Medienlandschaft nach den bekanntesten Gesichtern der Coronakrise durchstöbert und zahlreiche Expert*innen entdeckt. Warum diese interessant sind und was für Standpunkte sie vertreten, erfahren Sie im Folgenden:

Dr. Daniel Koch, ehemaliger Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten des BAG

Der ehemaliger Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten des BAG Dr. Daniel Koch war während Wochen täglich auf den Kanälen des SRG und omnipräsent in allen Medien. Seit seiner Pensionierung erscheint er jedoch noch immer in diversen Zeitungen, Radio- und TV-Sendungen und nimmt Stellung zur aktuellen Lage. Ein Beispiel dafür ist die Ende September erschienene Folge der SRG-Talkshow «Gredig direkt». Darin diskutierte Dr. Koch beispielsweise über die nun steigenden Fallzahlen, über sein Buch «Daniel Koch – Stärke in der Krise» und die Kehrseite eines Lebens in der Öffentlichkeit, in der viele Corona-Skeptiker ihren Unmut äussern.

Neben dieser Tätigkeit hat der 65-Jährige auch auf Instagram an Bekanntheit erlangt. Auf seinem offiziellen Kanal postet er regelmässig auf französisch und deutsch über unterschiedliche Themen, unter anderem auch darüber, wie wichtig es ist, die Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus einzuhalten.

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Dr. Catharina Boehme, WHO-Beraterin

Dr. Catharina Boehme ist CEO von FIND, einer internationalen Non-Profit-Organisation, die sich der Umgestaltung von Diagnostik- und Test-Methoden widmet. Sie verfolgt dabei das Ziel, aktuelle und zukünftige, anspruchsvolle Probleme der öffentlichen Gesundheit auf der Welt zu lösen. Zusätzlich fungiert sie als Beraterin der WHO in Fragen In Vitro Diagnostics (SAGE IVD) und sitzt in mehreren anderen WHO-/UN-Vorständen.

Sie ist ein gern gesehener Gast im Schweizer Radio und Fernsehen, so auch in der kürzlich erschienen Puls-Folge. Dort thematisierte sie den Nutzen von Corona-Schnelltests. Darüber hinaus ist sie sehr aktiv auf Twitter und LinkedIn, wo sie regelmässig meist auf Englisch, relevante und hochaktuelle Informationen und Gedanken mit ihrem Netzwerk teilt.

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Prof. Dr. Martin Ackermann, der neue Covid-19-Taskforce-Chef

Prof. Dr. Martin Ackermann ist Experte für Mikrobiologie und Nachfolger von Dr. Daniel Koch. Seit dem 1. August 2020 ist er der Chef der Covid-19-Taskforce des Bundes. Ackermann ist seit August 2008 ausserordentlicher Professor für molekulare mikrobielle Ökologie am Institut für Biogeochemie und Schadstoffdynamik der ETH Zürich. Als Leiter der Covid-19-Taskforce appelliert er nun an die Zusammenarbeiten der Bevölkerung und die Wichtigkeit der klaren Kommunikation.

Prof. Dr. Ackermann taucht regelmässig in der Presse und anderen Medienformaten auf, wie beispielsweise kürzlich auch in der Samstagsrundschau vom 10.10.2020, wo er über die seit Anfang wieder steigenden Corona-Fallzahlen sprach und über mögliche Massnahmen sprach.

Prof. Dr. Isabella Eckerle, Covid-19-Forscherin

Prof. Isabella Eckerle ist Leiterin Zentrum für Viruserkrankungen am Universitätsspital Genf. Sie erscheint regelmässig in den Medien, wo sie eine Maskenpflicht bei Kindern sowie mehr Tests fordert. Die Virologin forscht seit 10 Jahren an Coronaviren. In Genf befasst sie sich unter anderem mit Diagnostik und mit der Rolle von Kindern bei der Verbreitung des neuen Coronavirus. So diskutierte sie kürzlich auch über den Sinn und Zweck von Corona-Schnelltests in einer SRF-Puls-Sendung.

Prof. Eckerle ist eine sehr aktive Person auf Twitter. Sie fördert dort auf Englisch oder Deutsch regelmässig den Austausch mit Berufskolleginnen und -kollegen aus, veröffentlicht Beiträge, reagiert auf Tweets und teilt interessante, aktuelle Informationen und Gedanken mit ihrem Netzwerk.

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Prof.  Marcel Salathé, Erfinder der SwissCovid-App

Prof. Marcel Salathé ist Epidemiologe und Assistenzprofessor am EPFL. Dort leitet er das Digital Epidemiology Lab. Während der Coronakrise zählt er zu den bekannten Figuren, die regelmässig im SRF aufgetreten und von der Presse interviewt werden. Der Erfinder der SwissCovid-App spricht dabei häufig davon, dass die Schweiz eine Digitalisierungskrise habe, die durch die Coronakrise deutlich gezeigt wird. Er findet, dass die Schweiz in Sachen Digitalisierung aufholen müsse.

Prof. Salathé ist Mitglied der Covid-19-Taskforce und informiert die Bevölkerung und Berufskolleg*innen regelmässig auf seinem Twitter– und LinkedIn-Account sowie auf seinem Blog über Informationen und Gedanken.

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Prof. Dr. Alexandra Trkola und Prof. Dr. med. Huldrych Günthard, das Covid-19-Forscherpaar

Das Forscherpaar Prof. Dr. Alexandra Trkola, Virologin, Mitglied der Covid-19-Taskforce und Professorin für Medizinische Virologie an der Universität Zürich und Prof. Dr. med. Huldrych Günthard, Infektiologe und Leitender Arzt beim Universitätsspital Zürich, hat im Verlauf von der Coronakrise durch zahlreiche Auftritte im Fernseher an Bekanntheit erlangt. So erscheinen sowohl Prof. Dr. Trkola sowie Prof. Dr. med. Günthard regelmässig in der Sendung Puls. Im September diskutierte Prof. Dr. Trkola auch im SRF-Club über das Strategien gegen das Coronavirus in Zusammenhang mit den steigenden Fallzahlen im Herbst 2020.

Prof. Dr. Trkola und Prof. Dr. med. Günthart gehören zu den Ersten, die sich sofort mit dem damals neuartigen Virus auseinandersetzten, sich mit ihrem unterschiedlichen Expertenwissen berieten und zu forschen begannen. Zu ihrem Einsatz wurde das Forscherpaar kürzlich im Tagesanzeiger porträtiert. Beide besitzen je einen Twitter-Account, @ATrkola und @HGunthard, wo sie wichtige Neuigkeiten aus der Forschung mit ihrem Netzwerk teilen.

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Gesundheitsfachpersonen und Forschende zeigen sich in den Medien

Die Zusammenstellung dieser Gesichter der Deutschschweizer Coronakrise zeigt, dass Gesundheitsfachpersonen und Forschende im medizinischen Bereich gefragt sind. Was noch stärker zum Vorschein kommt, ist die Tatsache, dass diese Expert*innen eine starke Präsenz in der Öffentlichkeit aber eben auch in den Sozialen Medien besitzen. Durch ihren professionellen Auftritt online können die besagten Personen zahlreiche Menschen erreichen und aufklären, als auch den Austausch zwischen Berufskolleginnen und -kollegen fördern.

Sie sind noch nicht in den sozialen Netzwerken aktiv? Lesen Sie unseren Blog-Artikel über «Welche Social-Media-Kanäle eignen sich für Gesundheitsfachpersonen?» und «Wie kann ich als Gesundheitsfachperson meine Online-Präsenz optimieren?».

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2020-11-19T15:29:22+00:00
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