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Fünf Online-Marketing-Trends für Gesundheitsfachleute

Veröffentlicht am 25/05/2022

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Online-Marketing ist für jedes Unternehmen, das in der heutigen vernetzten Landschaft bestehen und wachsen will, unverzichtbar – das ist Ihnen wahrscheinlich schon bewusst. Dennoch lohnt es sich, die Feinheiten und Unterschiede einer Branche und ihres Zielmarktes zu beachten und zu berücksichtigen. Das gilt auch für das Schweizer Gesundheitswesen, das sich derzeit inmitten einem spannenden Branchenwandel befindet, und am Rande einer großen digitalen Transformation steht. Dies aufgrund einer einzigartigen Situation in der Schweiz, die sich aus einem Gesundheitssystem von Weltrang ergibt, dem es an Digitalisierung mangelt. Das erfordert eine spezifische Herangehensweise – auch beim Online-Marketing.

Die einzigartige digitale Landschaft der Schweiz 🇨🇭

Obwohl die Schweiz eines der qualitativsten Gesundheitssysteme der Welt bietet, hinkt sie ihren Nachbarn und Teilen der entwickelten Welt in Sachen Digitalisierung noch einige Jahre hinterher – vor allem im Gesundheitssektor. Ein Forschungspapier von McKinsey & Company und der ETH Zürich aus dem Jahr 2021 schätzt, dass diese “Lücke” in der digitalen Landschaft des Schweizer Gesundheitswesens eine Chance von 8,2 Milliarden Franken darstellt. Eine Lücke, die mit verschiedenen digitalen Lösungen geschlossen werden kann – von Online-Buchungen über Automatisierung bis hin zu papierlosen Tools. Doch was bedeutet dies für die Online-Marketing-Bemühungen der Fachleute im Gesundheitswesen? Hier sind unsere 5 besten Tipps, die Ihnen helfen, Ihren Online-Auftritt zu verbessern.

1. Eine digitale Bevölkerung mit digitalen Bedürfnissen 📱

Diese interessante Situation ist bezeichnend für eine breitere Einstellung zur Digitalisierung in der Schweiz – mit dem eindeutigen Bedarf an “Nachholbedarf” können wir einen stetigen Strom digitaler Veränderungen erwarten. Diese können sich wiederum auf das digitale Verhalten der Verbraucher auswirken – selbst bei denjenigen, die nicht als Digital Natives gelten (eine dennoch schrumpfende Gruppe, denn Schätzungen zufolge besitzt nur einer von zwanzig Schweizern kein Smartphone). Dies erfordert, dass Fachleute und Institutionen des Gesundheitswesens ihre Dienstleistungen auf die immer digitaler werdende Schweizer Bevölkerung ausrichten – auch im Bereich des Online-Marketings.

2. Ihre Bewertungen sind wichtiger als Sie denken 💬

Patienten fühlen sich wohler, wenn sie Gutes über den Arzt oder die Ärztin gehört haben, den oder die sie aufsuchen wollen. Und heutzutage muss man sich nicht mehr darauf verlassen, dass Familie oder Freunde einen Anbieter ihrer Wahl empfehlen – dank zahlreicher Bewertungsportale wie Google können Patienten eine Vielzahl von Informationen und Meinungen einholen, bevor sie sich entscheiden und buchen. Doch Online-Bewertungen sind nicht nur das Offensichtliche – sie sind in der Online-Marketing-Landschaft für Gesundheitsdienstleister wichtiger denn je. Studien haben gezeigt, dass 85 % der Patienten Online-Bewertungen konsultieren, bevor sie sich für einen Arzt entscheiden. Das bedeutet, dass sie sich wahrscheinlich für den Arzt oder die Ärztin entscheiden, der oder die bessere Bewertungen hat – falls überhaupt Bewertungen vorhanden sind. Daher ist es wichtig, dass Ihre Patienten Sie bewerten können, indem Sie auf den verschiedenen Portalen präsent sind. Experten sind sich auch einig, dass echte Nutzerbewertungen wichtig sind, um Ihre Platzierung in Suchmaschinen zu verbessern. Zusammenfassend lässt sich sagen: Je höher die Bewertung, desto höher ist in der Regel Ihr Ranking.

3. Inhalt ist König 👑

Wie bereits erwähnt, bewerten Suchmaschinen organisch erstellte Inhalte sehr hoch – dies gilt auch für jede Art von Inhalten, die Sie erstellen. Studien über Online-Marketing haben gezeigt, dass organische Inhalte bis zu dreimal so viele Leads generieren wie “Pay-per-Click”-Werbung (PPC). Welche Art von Inhalten sollten Sie also erstellen, fragen Sie sich jetzt vielleicht? Die gute Nachricht ist, dass Sie aus einer Vielzahl verschiedener Arten von Inhalten wählen können: FAQs, Anleitungen, Ebooks, Videos, Bilder, Interviews, Blogbeiträge, Memes… die Liste ist endlos. Der entscheidende Faktor ist die Qualität dieser Inhalte. Suchmaschinen interpretieren den Kontext, die Qualität und andere Faktoren sehr differenziert und können im Grunde beurteilen, wie “gut” – oder eben nicht – ein Inhalt ist. Auf dieser Grundlage können Ihre Inhalte dazu beitragen, Ihre Platzierungen und den allgemeinen Ruf Ihres Online-Auftritts zu verbessern.

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4. Seien Sie leicht zu finden – online und im wirklichen Leben 🌎

Es versteht sich von selbst, dass Ihr Standort ein integraler Bestandteil Ihres Online-Marketings als Gesundheitsfachperson ist. Ihre Patienten müssen Sie leicht finden können – ob in der Realität oder im Internet. Dies sorgt für einen reibungslosen und positiven Beginn der Customer Journey, die oft damit beginnt, dass Ihre zukünftigen Patienten Sie online finden (und dann hoffentlich ebenso leicht Ihre Praxis). Der wohl wichtigste Schritt, den Sie unternehmen können, um sicherzustellen, dass man Sie findet, wenn man nach Fachleuten des Gesundheitswesens in Ihrer Region sucht, ist die Beanspruchung Ihres Google Business-Profils. Auf diese Weise können Sie den Suchmaschinen wichtige Informationen über Ihr Unternehmen zur Verfügung stellen, z. B. Ihre Kontaktinformationen, Ihre Website und Ihre Öffnungszeiten. Wie bereits erwähnt, können Ihre Kunden dann auch Bewertungen abgeben – was, wie Sie nun wissen, für die Gewinnung und Bindung von Patienten von entscheidender Bedeutung ist. In unserem praktischen Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihr Google Business-Profil als Gesundheitsfachperson anlegen können.

5. Video ist der Goldstandard des Online-Marketings 🎥

Wenn es um die derzeitige Königsklasse der Inhalte geht, führt kein Weg an Videos vorbei. Mit einer satten Milliarde Videos, die jeden Tag angesehen werden, und 45 % der Menschen, die sich täglich mehr als eine Stunde Videoinhalte ansehen, ist es klar, dass Video der Superstar des Online-Marketings ist. Gesundheitsfachpersonen können sich dies zunutze machen, indem sie kurze Videos erstellen, die einen Einblick in ihr Praxisleben geben oder die am häufigsten gestellten Fragen in ihrem Fachgebiet beantworten – auch hier sind die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt. Ausserdem kann die Produktion eines Videos sehr viel weniger zeitaufwändig sein als die Erstellung eines hochwertigen Blogartikels mit einigen Tausend Wörtern. Es lohnt sich auch, den kometenhaften Aufstieg von TikTok, dem am schnellsten wachsenden Social-Media-Netzwerk, zur Kenntnis zu nehmen und zu bedenken, ob auch diese Platform für Sie Vorteile bringen kann.

Es ist klar, dass die Menschen gerne Videos als Informationsquelle konsumieren. Aber was ist mit Videos als Form der Echtzeitkommunikation? Während des Höhepunkts der COVID-19-Pandemie war lag es auf der Hand, dass viele Gesundheitsdienstleister auf Videokonsultationen zurückgriffen – für einige Mediziner war dies die einzige Möglichkeit, mit ihren Patienten während Lockdowns zu kommunizieren. Nachdem die meisten Länder, darunter auch die Schweiz, die Beschränkungen gelockert haben, scheint es so, als ob wir zum “Normalbetrieb” zurückkehren – aber es lohnt sich, einen Moment innezuhalten und die Verhaltensänderungen zu beobachten, die in den letzten zwei Jahren stattgefunden haben. Nach Angaben von McKinsey & Company ist die Nutzung der Telemedizin (Videokonsultation) im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie um das 38-fache gestiegen. Dieser Spitzenwert hält bis Anfang 2022 an, wobei die Patienten eindeutig daran interessiert sind, mit ihrem medizinischen Fachpersonal per Videoanruf zu kommunizieren – sei es aufgrund eines gestiegenen Bewusstseins für die öffentliche Gesundheit, aus Bequemlichkeit oder einfach aus persönlicher Entscheidung. Wenn Sie Ihren Patienten diesen modernen und einfach zu implementierenden Service anbieten, können Sie deren Bedürfnisse besser abdecken.

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2022-06-01T10:46:10+00:00
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